Fragen – Antworten

🐕Hier findest du Fragen, die mir zugesendet werden – teilweise gekürzt oder verallgemeinert, damit die Antworten auch für andere Hundehalter hilfreich sein können. Einige Fragen haben sogar zu neuen oder überarbeitete Webseiten geführt. Viel Spaß beim entdecken, auf der ersten Seite kannst du mir gerne deine Fragen senden.

🐕 Kann ich mit meinem 11-jährigen Hund noch mit Fitnesstraining beginnen?

Ja, grundsätzlich kann auch ein älterer Hund noch mit geeignetem Fitnesstraining beginnen.

Fitnesstraining ist kein Hundesport, bei dem Höchstleistungen erwartet werden. Im Mittelpunkt stehen kontrollierte, passende Bewegungen, die den Hund nicht überfordern. Bei einem älteren Hund würde ich vor Beginn ein tierärztliches Check-up empfehlen. So kann festgestellt werden, ob beispielsweise Gelenke, Herz-Kreislauf-System oder andere gesundheitliche Faktoren berücksichtigt werden müssen. Danach kannst du mit sehr einfachen Übungen beginnen.

Beispiel:
Lege zunächst einzelne Stangen flach auf den Boden und lass deinen Hund langsam und kontrolliert darübersteigen. Wenn er die Übung sicher beherrscht und körperlich gut damit zurechtkommt, können die Stangen später leicht erhöht werden – beispielsweise um 5 oder 10 cm, immer passend zur Größe und den Fähigkeiten deines Hundes. Wichtig ist nicht, wie hoch oder schwierig eine Übung ist.

Wichtig ist, dass dein Hund sie sicher und mit Freude ausführen kann.

🦴 Ich möchte meinem Hund keine Knochen geben. Gibt es andere Möglichkeiten?

Ja. Wenn du keine Knochen füttern möchtest, kann der Calciumanteil der Ration beispielsweise über Knochenmehl oder Eierschalenpulver gedeckt werden. Auch Eierschalen kannst du selbst verwenden: gut reinigen, vollständig trocknen lassen und anschließend sehr fein mahlen. Wichtig ist allerdings, dass die Menge zur gesamten Futterration passt. Besonders bei selbst zusammengestellten Rationen sollte nicht einfach „nach Gefühl“ Calcium ergänzt werden.

Bei einer selbst zubereiteten Ration ist eine individuelle Rationsberechnung sinnvoll.

🌾 Wie erkenne ich gefährliche Grannen?

Grannen können sich durch ihre Widerhaken im Fell oder in Körperöffnungen festsetzen und dadurch zu Problemen führen. Eine einfache Möglichkeit, verschiedene Gräser einmal genauer anzuschauen: Nimm eine einzelne Ähre eines reifen Grases zwischen zwei Finger und streiche vorsichtig einmal in Richtung Spitze und anschließend wieder zurück. Spürst du beim Zurückstreichen einen deutlichen Widerstand oder eine raue, hakende Struktur, besitzt die Ähre entsprechende Widerhaken. Das kannst du auch bei anderen Gräsern beobachten.

Wichtig: Nicht jede Granne ist automatisch gefährlich. Entscheidend ist unter anderem, ob sie sich leicht im Fell verfängt oder in Körperöffnungen eindringen kann. Nach Spaziergängen solltest du deinen Hund deshalb besonders an Pfoten, Zwischenzehenräumen, Ohren, Achseln und im Fell kontrollieren. Wenn dein Hund nach einem Spaziergang plötzlich stark an einer Stelle leckt, lahmt, hustet, niest oder den Kopf schüttelt, sollte die betreffende Stelle tierärztlich kontrolliert werden.

☀️ Woran erkenne ich, dass es für meinen Hund zu heiß ist?

Hier solltest du nicht ausschließlich auf die Außentemperatur schauen. Wie gut ein Hund Hitze verträgt, hängt unter anderem von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Belastung, Fell, Alter, Gesundheitszustand und Körperbau ab. Besonders empfindlich können beispielsweise kurznasige Hunde, sehr alte oder sehr junge Hunde, übergewichtige Hunde sowie Hunde mit bestimmten Erkrankungen sein. Auch sehr ausdauernde Hunde können sich bei Wärme schnell überlasten. Bei warmem Wetter würde ich Spaziergänge möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen und die Belastung deutlich reduzieren.

Ein einfacher Test für den Boden:
Zieh deine Schuhe aus und stelle dich mit der nackten Fußsohle einige Sekunden auf eine sonnige Asphaltfläche. Wenn der Untergrund für dich unangenehm heiß ist, solltest du deinem Hund diesen Weg ebenfalls nicht zumuten. Noch wichtiger als die Temperatur ist aber die Reaktion deines Hundes.

Achte auf:

  • starkes oder ungewöhnlich anhaltendes Hecheln
  • deutlich erhöhte Atemfrequenz
  • Unruhe oder Schwäche
  • starkes Speicheln
  • unsicheren Gang
  • ungewöhnliche Müdigkeit
  • Erbrechen oder Durchfall
  • Hinlegen und nicht mehr weiterlaufen wollen
  • Bewusstseinsstörungen oder Kollaps

Bei deutlichen Anzeichen einer Überhitzung gilt: Belastung sofort beenden, den Hund aus der Hitze bringen und vorsichtig kühlen. Bei starken Symptomen oder Verdacht auf Hitzschlag sofort tierärztliche Hilfe holen.

Frisches Wasser sollte bei warmem Wetter immer dabei sein.

Auch Kühlmatten, Schatten, ein gut belüfteter Liegeplatz oder ein geeigneter Hundepool können hilfreich sein. Nasse Tücher, damit sich der Hund darauf abkühlen kann, können ebenfalls angenehm sein, sollten aber nicht dazu führen, dass die Wärme unter einer dichten Schicht eingeschlossen wird.

Leistungssport und intensive Trainingseinheiten gehören bei großer Hitze nicht auf den Tagesplan.

🧥 Wann braucht mein Hund einen Mantel?

Das lässt sich nicht allein anhand der Temperatur beantworten. Entscheidend sind unter anderem Fell, Körpergröße, Körperbau, Alter, Gesundheitszustand, Aktivität und individuelle Kälteempfindlichkeit.

Windhunde, sehr kurzhaarige oder kleine Hunde frieren häufig schneller. Auch ältere, sehr schlanke oder gesundheitlich angeschlagene Hunde können von einem Mantel profitieren. Hunde mit dichtem Fell und entsprechender Unterwolle sind dagegen häufig deutlich besser an kalte Temperaturen angepasst.

Dabei gilt aber nicht pauschal: „Rasse X braucht ab Temperatur Y einen Mantel.“

Beobachte deinen Hund. Friert er, zittert er, läuft er ungern weiter, macht einen gekrümmten Rücken oder sucht ständig geschützte Plätze, kann ein gut sitzender Mantel sinnvoll sein. Auch ein Hund, der für kalte Regionen gezüchtet wurde, sollte nicht automatisch jeder Witterung ausgesetzt werden. Nässe, Wind, Alter und individuelle Gesundheit spielen ebenfalls eine Rolle.

🐾 Und was ist mit Hundeschuhen?

Hundeschuhe sind nicht grundsätzlich notwendig.

Bei manchen Hunden können sie bei Verletzungen, empfindlichen Pfoten oder extremen Bedingungen sinnvoll sein. Im Winter können vor allem Streusalz, Splitt und Eis die Pfotenballen reizen. Nach einem Spaziergang in der Stadt kannst du die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen und anschließend gut trocknen. Hier kann bei Bedarf eine geeignete Pfotenpflege helfen. Bei Schnee solltest du außerdem kontrollieren, ob sich Eisklumpen zwischen den Zehen oder Ballen gebildet haben. Diese vorsichtig entfernen und nicht gewaltsam herausreißen.

Und auch hier gilt: Nicht jeder Hund braucht dasselbe. Beobachte deinen Hund und passe die Ausrüstung an seine individuellen Bedürfnisse an. Ich immer ein feuchtes Tuch mit sobald meine Tiere die Pfoten heben, mein Zeichen, putze ich die erhobene Pfoten bereits sofort bei der Gassirunde.

    🐾 Hunde im Bett oder am Sofa, was sagst du dazu?

    Bei mir haben die Hunde die freie Wahl, ob sie ins Bett oder aufs Sofa möchten und ob sie bei mir schlafen wollen. Sie schlafen nicht immer bei mir im Zimmer oder im Bett, sondern entscheiden selbst, wo sie sich gerade am wohlsten fühlen. Natürlich müssen Bett und Sofa entsprechend gepflegt werden. Das Bett wird täglich abgesaugt und einmal pro Woche frisch bezogen. Auf unserem Sofa liegt immer eine große Decke, die regelmäßig gewaschen wird.

    Laut Studien kann es sich sogar positiv auf den Schlaf des Menschen auswirken, wenn der Hund im selben Raum schläft. Allerdings kommt es natürlich auf den jeweiligen Hund an – Schnarchen, Unruhe oder häufiges Aufstehen können den Schlaf durchaus beeinträchtigen.

    Egal, ob Bett oder Sofa: Bei großen Hunden oder mehreren Vierbeinern kann es schon mal eng werden. 😅 Meine Hunde lieben es, gemeinsam auf dem Sofa zu kuscheln. Wir finden dort zusammen unsere Ruhe, entspannen und genießen die gemeinsame Zeit. ❤️Außerdem nutzen sie Bett und Sofa auch dann als Ruhezone, wenn wir nicht zu Hause sind. So fällt ihnen das Warten auf ihre Zweibeiner vielleicht ein wenig leichter.

    Am Ende muss jeder selbst entscheiden, wie er es handhaben möchte. Eines sollte man aber nicht vergessen: Hunde sind soziale Tiere, die Gesellschaft und den Anschluss an ihre Familie brauchen. Deshalb sollte man sie nicht grundsätzlich aus den gemeinsam genutzten Wohnräumen ausschließen. Es geht schließlich darum, dass sich alle wohlfühlen – Mensch und Hund gleichermaßen. Wer seine Hunde nicht auf dem Bett oder Sofa haben möchte, kann ihnen mit gemütlichen Körbchen oder einer positiv aufgebauten Box tolle Alternativen bieten. 🐾

    🐕 Welche Geräte verwendest du?

    Je nach Gerät und individuellem Bedarf können die Anwendungen zur Entspannung, zur Lockerung der Muskulatur und zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens beitragen. Folgende Geräte verwende ich für meine Hunde:

    1. Magnetfeldmatte

    Entspannung und Wohlbefinden Die Magnetfeldmatte kommt im Wellnessbereich zur begleitenden Unterstützung von Entspannung und Regeneration zum Einsatz. Sie wird häufig im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden, muskulären Verspannungen und nach körperlicher Belastung genutzt.

    1. BIOPTRON-Farblichtanwendungen

    Licht für Haut und Wohlbefinden Die BIOPTRON-Lichttherapie arbeitet mit polarisiertem, polychromatischem Licht. Sie wird unter anderem zur begleitenden Unterstützung der Hautpflege und Wundheilung eingesetzt. Je nach Anwendung kann sie die natürlichen Regenerationsprozesse des Gewebes unterstützen.

    1. NOVAFON-Schallwellengerät

    Sanfte Schallwellen zur Muskelentspannung Das NOVAFON arbeitet mit lokaler Vibrationstherapie. Die sanften mechanischen Schwingungen können zur Entspannung der Muskulatur beitragen und werden ergänzend bei muskulären Beschwerden und zur Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt.

    1. Ultraschall

    Gezielte Unterstützung für Haut und Gewebe Ultraschall wird je nach Gerät und Anwendungsform in der Hautpflege sowie in der therapeutischen Begleitung eingesetzt. Er kann bestimmte Gewebeprozesse beeinflussen und findet unter anderem Anwendung bei der Behandlung ausgewählter muskulärer Beschwerden.

    1. Laseranwendungen

    Gezielte Lichtimpulse für die Regeneration Je nach Lasertyp und Behandlungsziel kann eine Laseranwendung ergänzend zur Unterstützung der Geweberegeneration eingesetzt werden. Bestimmte Verfahren werden beispielsweise bei Narben, ausgewählten Hautproblemen und muskulären Beschwerden verwendet.

    1. Rotlicht

    Wohltuende Wärme und Entspannung Rotlichtanwendungen vermitteln angenehme Wärme und können die lokale Durchblutung fördern. Sie werden häufig zur Entspannung verspannter Muskeln und als wohltuende Ergänzung bei körperlicher Belastung eingesetzt.

    Hinweis: Die Anwendungen dienen der Unterstützung des Wohlbefindens und ersetzen keine tierärztliche oder ärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei Verletzungen, nach Operationen oder bei akuten Beschwerden sollte die Anwendung vorab fachlich abgeklärt werden.